Gleichenfeier im modernsten Finanzzentrum Österreichs

Klagenfurt, 1. Juli 2016 – Die Feier anlässlich der Dachgleiche des neuen Finanzzentrums in Klagenfurt wurde zum wirtschaftspolitischen Gipfeltreffen. „Riedergarten“-Geschäftsführer Herbert Waldner als Gastgeber konnte neben Finanzminister Hansjörg Schelling Spitzenvertreter der Kärntner Landespolitik, der  Landeshauptstadt Klagenfurt und der Wirtschaft begrüßen. Aufbruchsstimmung wurde vermittelt.„Wir sind sehr stolz, in einer sehr fairen Ausschreibung den Zuschlag erhalten zu haben“, erklärte Riedergarten-Gründer und Geschäftsführer Herbert Waldner. Was mit dem „Riedergarten“-Projekt in Hermagor begann, markiert zwanzig Jahre danach mit dem Bau des Finanzzentrums einen vorläufigen Höhepunkt in der Firmengeschichte, sagte Waldner. Ein Finanzzentrum für ein ganzes Bundesland baue man wahrscheinlich nur einmal im Leben. Im hinkünftig „modernsten Finanzzentrum Österreichs“ (Finanzdirektor Josef Wogrin) im Klagenfurter Werner von Siemens-Park werden nach der Fertigstellung im März 2017 rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Dienststellen der Finanzverwaltung ihren Arbeitsplatz haben. Im Novermber 2015 wurde mit dem Bau begonnen, es entstehen insgesamt 8000 Quadratmeter Nutzfläche. Allein das Ausmaß der Schalung betrage 31.000 Quadratmeter oder 5 Fußballfelder, sagte der Niederlassungsleiter der bauausführenden Firma Porr, Paul Lamprecht. 

„Zentrale Anlaufstelle für Steuerzahler“„Wir führen verschiedene Dienststellen hier zusammen und schaffen für die Steuerzahler eine zentrale Anlaufstelle“, sagte Finanzminister Hansjörg Schelling. Der Bund setze mit dieser Investition - es handelt sich um die aktuell größte Hochbaustelle in Kärnten - ein bewusstes Signal, das „symbolische Strahlkraft“ entwickeln solle. Er werde dem Bundeskanzler und seinen Regierungskollegen überdies vorschlagen, im Herbst eine Regierungssitzung in Kärnten abzuhalten, sagte Schelling. Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz bedankte sich für das Projekt und stellte eine Lösung der zuletzt diskutierten Parkplatzfrage in diesem Bereich in Aussicht. Sowohl Finanzminister Schelling als auch Kärntens Finanzreferentin LHstv. Gaby Schaunig zeigten sich zuversichtlich betreffend einer baldigen Lösung des Hypo-HETA-Problems. Schaunig verwies zudem auf zusätzliche Bundesmittel, die in Kärnten eingesetzt würden und nannte Investitionen an der Universität Klagenfurt sowie die Bahnhofsoffensive der ÖBB. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl forderte einmal mehr eine Bürokratiereform ein, während Herbert Waldner auf beschleunigte Bauverfahren drängte. Abschließend wurde der Gleichenspruch vom jüngsten Porr-Mitarbeiter Philipp Thanner verlesen: dies geschah in luftiger Höhe in einem Baukorb, der von einem riesigen Kran hochgehoben wurde und in den sich neben dem Finanzminister auch die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und Herbert Waldner wagten.  

Beitrag in ORF Kärnten vom 01.07.2016